Vorstellung des Gründers: Dr. Wei-Che Huang über die Gründung von KiWi New Energy

KiWi-New-Energy-Gründer Dr. Wei-Che Huang erzählt die Entstehungsgeschichte des Unternehmens: von seinen frühen Erfahrungen bei Nvidia über zwei Jahrzehnte in Solarproduktion, Siliziumwafern und Mikrowechselrichtern bis zur Erkenntnis, dass der Energiewende nicht weitere Hardware fehlt, sondern eine KI-Dispositionsebene für das Stromnetz. Er erläutert, warum KiWi auf der Nachfrageseite ansetzt, wie das Unternehmen den in Taiwan seltenen Integrationszugang zur Steuerungsebene von Tesla Powerwall erhielt und welche Vision hinter der Ausweitung des Grünstrom-Abonnementmodells auf Asien und die Welt steht.

KiWi-Gründer und CEO Dr. Wei-Che Huang; das bestehende genehmigte Firmenporträt, kein Veranstaltungsfoto oder Videostandbild.
KiWi-Gründer und CEO Dr. Wei-Che Huang; das bestehende genehmigte Firmenporträt, kein Veranstaltungsfoto oder Videostandbild. Von KiWi genehmigtes Firmenporträt
Datum: 23. Mai 2026Verfasst von: KiWi New EnergyQuelle: YouTube

In diesem Vorstellungsvideo erläutert Dr. Wei-Che Huang, weshalb er KiWi New Energy gründete und welche Vision die KI-Grünstromplattform des Unternehmens antreibt.

Er blickt auf seinen Weg entlang der Energiewertschöpfungskette zurück: Nach seinem Abschied von Nvidia im Jahr 2005 wechselte er zum Solarhersteller Gintech, gründete anschließend das Siliziumwafer-Unternehmen Danen Technology mit und unterstützte dessen Börsengang. Ein später mit eigenen Mitteln gegründetes Mikrowechselrichter-Start-up endete erfolglos, nachdem Huawei in den Markt eingetreten war. Das im Mai 2019 gegründete KiWi ist sein viertes Start-up und baut auf all diesen früheren Erfahrungen auf.

Das Video beschreibt auch den Moment, in dem der Firmenname entstand: Eines Abends im Jahr 2019 schnitt er nach dem Essen eine Kiwi auf. Das grüne Fruchtfleisch stand für erneuerbare Energie, der weiße Kern für Sonnenlicht, die kleinen schwarzen Samen für jeden Stromverbraucher im Netz und die braune Schale für die Erde. Aus diesem Bild entstanden zugleich der Firmenname und eine zentrale These: Die Energiewende braucht nicht nur mehr Erzeugung, sondern ein System, das diese Ebenen miteinander verbindet.

Er erklärt auch, warum KiWi auf der Nachfrageseite beginnt, statt ein weiteres Kraftwerk zu bauen: Jede Filiale, jedes Restaurant und jedes Bürogebäude hat ein eigenes Verbrauchsprofil; das System disponiert Strom nur dann und dort, wo er wirklich benötigt wird. Diese als KI-Energiebetriebssystem (AI-EDC) gebündelte Nachfrageintelligenz ist der Schlüssel, um verstreute kleine und mittlere Stromverbraucher zu einer aus Sicht erneuerbarer Stromerzeuger vertrauenswürdigen Gegenpartei zusammenzufassen.

Das Video erläutert außerdem, wie KiWi über die Implementierung bei FamilyMart den in Taiwan seltenen Integrationszugang zur Steuerungsebene von Tesla Powerwall erhielt, wie die Plattform von einem Pilotprojekt mit 10 Filialen ausgehend wächst und für 2026 auf 3.000 FamilyMart-Filialen zielt, und wie Blockchain-Grünstromzertifikate jede Kilowattstunde für RE100- und unternehmerische Dekarbonisierungsangaben prüfbar machen.

Abschließend beschreibt Dr. Wei-Che Huang KiWis weitere Richtung: Durch tiefere Aggregation sollen mittelgroße Einzelhandels- und Gastronomiegruppen Grünstrom „wie Netflix“ abonnieren können. Hinzu kommen die Expansion von Taiwan nach Asien und ins Silicon Valley sowie die langfristige Vision, mithilfe einer KI-Dispositionsebene das Stromnetz selbst sauberer, kosteneffizienter und resilienter zu betreiben.